Newsletter Nichtwohngebäude 04/2026
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Newsletter 04/2026
Nichtwohngebäude

Liebe Leserinnen und Leser,

am Puls der Zeit: in den nächsten drei Praxisdialogen online geht es um das Gebäudemodernisierungsgesetz, die Prüfung von Angeboten für Wärmepumpen sowie Energy Sharing. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Außerdem in diesem Newsletter: die Nachlese zum Netzwerktreffen klimaneutraler, kommunaler Gebäudebestand sowie der Hinweis auf unsere Infografiken, die Sie für Ihre Arbeit kostenfrei und unkompliziert nutzen können. 

Herzliche Grüße

Ihr Frank Hettler

Leitung Zukunft Altbau
0711 489825-10
 

Neues von Zukunft Altbau

Zwei Hände tippen auf der Tastatur eines Laptops auf dessen Bildschirm die Startfolie eines Praxisdialog online Vortrags zu sehen ist.

Nächste Praxisdialoge online

  • 21. Mai: Erkenntnisse aus der Wärmepumpen-Angebotsberatung
    Viele Angebote wirken auf den ersten Blick plausibel, enthalten jedoch häufig unklare oder unvollständige Angaben. Die Referierenden von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg stellen häufige Fragen von Ratsuchenden und Erfahrungen aus der Beratungspraxis vor.
  • 11. Juni (Ersatztermin für den 15. April): Was bringt das Gebäudemodernisierungsgesetz für die Energieberatungs-Branche?
    Das neue GModG soll das GEG ablösen und die Regeln für Energieeffizienz, Sanierung und Förderung vereinfachen sowie stärker an die EU Gebäuderichtlinie EPBD 2024/1275 anpassen. Klaus Lambrecht von ECONSULT Lambrecht Jungmann und Partner stellt den aktuellen Stand vor.
  • 18. Juni: Energy Sharing – Was muss die Energieberatungs-Branche wissen?
    Energy Sharing soll neue Möglichkeiten eröffnen, doch in der Praxis bleiben viele Fragen offen. Hohe Netzentgelte, regulatorische Unsicherheiten und ungeklärte Detailregelungen erschweren eine breite Umsetzung. Im Praxisdialog geht es um realistische Einschätzungen von Hemmnissen und Chancen: eine gute Grundlage für differenzierte Beratungsgespräche.

Das Foto zeigt die Außenwand eines Schulgebäudes sowie den Schriftzug Kommunaler Gebäudebestand - klimaneutral bis 2040

Nachlese Netzwerktreffen kommunaler Gebäudebestand

Am 18. März 2026 fand zum fünften Mal das Online-Netzwerktreffen zum klimaneutralen, kommunalen Gebäudebestand statt. Wir haben Ihnen die Unterlagen der Referierenden zum Nachlesen zusammengestellt. (Bildquelle: Saint Gobain, Fotograf: Olaf Rohl)
Verschiedene Infografiken im Überblick

Grafiken für Beratungen, Vorträge oder Fachbeiträge

Nutzen Sie unsere zahleichen Infografiken zu den Themen Dämmung, Fenster und Lüftung, Heizung und erneuerbare Energien, Wohnkomfort und -gesundheit sowie Beratung und Förderung. Sie erklären komplexe Zusammenhänge und veranschaulichen technische Details in einfacher Bildsprache sowie anhand von Beispielen. 

Save-the-Date: Herbstforum Altbau

Merken Sie sich den 19. November für das Herbstforum Altbau vor. 
Zudem findet am Vortag zum ersten Mal die Fachtagung „ENERGIEWENDE kompakt“ statt.

Aktuelle Pressemitteilungen

  • Warum Lüftungsanlagen das Raumklima verbessern, mehr dazu.
  • Im Frühling die Solaranlage gründlich prüfen, mehr dazu.

Neues von der KEA-BW

Sie gaben den Startschuss für die "Klimakommune": Jan Münster (KEA-BW); Christian Mildenberger (energy4climate); Charlotte Spörndli (Association European Energy Award); Dr. Svea Wiehe (Umweltministerium Baden-Württemberg); Nicole Pillen (dena); Martin Sambale (Klimakommune Deutschland e. V.)

Neues Programm Klimakommune Deutschland e. V. gestartet

Am 13. April startete das neue bundesweite Programm „Klimakommune Deutschland“. Es unterstützt Gemeinden, Städte und Landkreise künftig beim kommunalen Klimaschutz und der Energiewende. Das kompakte Managementsystem hilft Kommunen, den Klimaschutz effizient umzusetzen und ihre Vorhaben vor Ort wirksam, greifbar und verbindlich zu machen. Um möglichst systematisch und strukturiert vorzugehen sowie die richtigen Prioritäten zu setzen, können sie sich von externen Fachleuten beraten lassen, beispielsweise aus den regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen.
Das Foto zeigt einen Mann im Gespräch an einem Stehtisch während einer Veranstaltung.

Herzliche Einladung: Contracting-Kongress am 20. Mai in Stuttgart

Gebäude energetisch sanieren, erneuerbare Wärme ausbauen und Klimaziele erreichen. Für viele Kommunen im Land ist das eine große finanzielle Herausforderung auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040. Der 19. Contracting-Kongress der KEA-BW zeigt, welche konkrete Lösungen Contracting bietet und wie es Kommunen darin unterstützen kann, bezahlbare Lösungen für Sanierungsprojekte zu finden. Als zentraler Branchentreff bringt der Kongress Fachleute aus Kommunen, Politik, Energiewirtschaft, Beratung und regionalen Energie- und Klimaschutzagenturen aus Baden-Württemberg zusammen.
Das Foto zeigt zwei Personen auf einer Baustelle, bei der ein Wärmenetz verlegt wird

Erfolgreiche Finanzierung von Wärmenetzen: Aktuelle Studie zeigt, wie es geht

Der Ausbau der Wärmenetze im Land ist eine Herausforderung vor allem wegen des hohen Investitionsbedarfs. Eine neue Studie im Auftrag der KEA-BW liefert wichtige Grundlagen und Tipps, wie Kommunen ein Wärmenetz planen und finanzieren können. Darüber hinaus hilft ein eigens entwickeltes Excel-Tool, die Wirtschaftlichkeit eines Netzes zu kalkulieren und die Auswirkungen auf den Haushalt der jeweiligen Gemeinde im Blick zu behalten.
Das Foto zeigt eine Kaffetasse sowie einen Post-it von oben, auf letzterem steht "Förderung beantragen".

Neue Contracting-Förderung für Kommunen 

Seit dem 1. Februar 2026 fördert das Landesumweltministerium wieder die Entwicklung und Anbahnung von Contracting-Projekten für kommunale Gebäude, Quartiere und Anlagen zur Nahwärmeversorgung. Förderberechtigt sind Kommunen in Baden-Württemberg, die den Klimapakt unterstützen und bei denen ein Beratungsangebot über Projektentwicklung vorliegt. Anträge können ab sofort gestellt werden. Bei Fragen hilft Ihnen das Kompetenzzentrum Contracting weiter. (Bildquelle: AdobeStock: magele-picture)

Aktuelles aus der Branche

  • Landesumweltministerium Neues Förderprogramm EnergizeBW unterstützt Unternehmen und Einrichtungen bei der Erstellung von Energiefahrplänen. Zum Programm
  • Landesumweltministerium Zum Ausleihen: Ausstellung mit Gewinner-Projekten des Landeswettbewerbs Effizienzpreis Bauen und Modernisieren. Zur Miet-Ausstellung
  • GEB Bund stärkt Zukunft der kommunalen Schwimmbäder. Zum Artikel
  • DENEFF „Energie aus deutschen Landen“: Energie-Herkunftslabel für Konsumprodukte. Zur Pressemitteilung
  • GEB Bund will Umbau von Gewerbe zu Wohnraum fördern. Zum Artikel
  • GEB Kommunale Wärmeplanung. Stadt setzt aufs Netz, Land auf die Wär­me­pumpe. Zum Artikel

Publikationen & Studien

Cover der Studie des Umweltbundesamts zur Umbaukultur: Argumente für einen Paradigmenwechsel im Planen und Bauen aus Umweltperspektive

Umbaukultur: Argumente für einen Paradigmenwechsel im Planen und Bauen aus Umweltperspektive

In dem Hintergrundpapier verbindet das Umweltbundesamt den Erhalt und die Weiterentwicklung des Gebäudebestands mit dem Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen zu schonen und das Klima zu schützen. Dafür werden zentrale ökologische Argumente für den Erhalt des Bestands mit Konzepten der Grün- und Freiraumentwicklung, Ästhetik und Akzeptanz verknüpft. 
Cover des Referentenentwurfs zum Thema Chancen für resiliente Energieinfrastruktur vor Ort nutzen von Agora Energiewende

Gasausstieg: Chancen für resiliente Energieinfrastruktur vor Ort nutzen 

Die mit dem Import fossiler Brennstoffe verbundenen Abhängigkeiten und Preisrisiken sind angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen erneut deutlich geworden. Laut Agora Energiewende gilt es, den Gasausstieg und die Stilllegung der Erdgasinfrastruktur anzugehen. Das ist auch im Rahmen des gesetzlich verankerten Ziels der Klimaneutralität notwendig.
Cover einer Studie des Umweltbundesamts zur Orientierungshilfe für ressourcenschonendes Planen und Bauen

Orientierungshilfe für ressourcenschonendes Planen und Bauen

Der demografische Wandel in Stadtregionen ist mancherorts durch angespannte Wohnungsmärkte gekennzeichnet. Bestandsertüchtigung beziehungsweise der Neubau von Wohnungen sind eine Folge. Je nach Planung und Umsetzung kann dies vielfältige Auswirkungen auf die Umwelt, den Naturschutz sowie die Nutzung natürlicher Ressourcen haben. 
Cover einer Studie vom BBSR zu urbanen digitalen Zwillingen in der Wärmeplanung

Urbane digitale Zwillinge (UDZ) in der Wärmeplanung

Die Studie untersucht die Potenziale und Einsatzbedingungen von UDZ in der kommunalen Wärmeplanung (Wärmeplanungsgesetz 2024). Im Fokus steht die Frage, wie digitale Werkzeuge an unterschiedliche Datenlagen, Ressourcen und Steuerungsstrukturen angepasst werden können. UDZ können auf verschiedenen Wegen einen Mehrwert schaffen: Datennutzbarkeit erhöhen, automatisierte Auswertungen ermöglichen, Grundlagen für Entscheidungen verbessern und Transparenz sowie Beteiligung fördern.

Praxiswissen

Neues Tool: Flächenverbrauch reduzieren und Klima schützen 
Pro Tag werden in Deutschland etwa 50 Hektar für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen beansprucht (Flächenverbrauch). Dabei werden auch Kohlenstoffvorräte freigesetzt. Diese Treibhausgasemissionen werden in der Planung bislang, auch aufgrund fehlender Instrumente, selten berücksichtigt. Mit dem neuen kostenlosen Rechner des Öko-Instituts können Planungsträgerinnen und -träger, selbstständig berechnen, wie viele Treibhausgasemissionen geplante Flächenentwicklungen verursachen können und welche Einsparpotenziale bei alternativen Planungsoptionen bestehen. Zur Meldung

Termine

DEN
Ermittlung des Anteils erneuerbarer Energien für Nichtwohngebäude
11. Mai, 9:15 bis 12:45 Uhr  online
DEN
Anforderungen an den hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage und Luftdichtheitstest
12. Mai, 9:15 bis 10:45 Uhr  online
DEN
Optimierung der Energiebilanzierung für Kühlung, Lüftung und Beleuchtung
12. Mai, 11:15 bis 12:45 Uhr  online
GIH
Sommerlicher Wärmeschutz nach der DIN 4108-2: Grundlagen und Nachweisverfahren
12. Mai, 9:00 bis 16:30 Uhr  online
GIH
Fokus Flächenheizung/-kühlung
15. Mai, 9:00 bis 11:30 Uhr  online
DEN
Aktuelle Anforderungen in der BEG NWG und BEG EM bei Sanierung von Nichtwohngebäuden
28. & 29. Mai, je 9:15 bis 12:45 Uhr  online
KIT 
NaiS Summit: Sanierung neu denken - Gemeinsam.
11. Juni, 12:130 bis 17:00 Uhr, KIT Präsidiumsgebäude, Karlsruhe
GIH
Fachseminar Energieeffizienz und Nachhaltigkeit im Unternehmen in kleiner Gruppe
17. Juni, je 9:00 bis 12:30 Uhr  online


24-Stunden-Beratung

Stellen Sie Ihre Fragen zur energetischen Sanierung rund um die Uhr an Chatbot Erni. Zudem erreichen Sie wie gewohnt unsere Expertinnen und Experten unter beratungstelefon@zukunftaltbau.de und 08000 12 33 33 (werktags 9-13 Uhr).

Impressum
Dieser Newsletter wurde gesendet von:
KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH – Zukunft Altbau | Rotebühlstraße 81 | 70178 Stuttgart
Tel. 0721 984 71-0 | newsletter@kea-bw.de | www.kea-bw.de
 
Vertretungsberechtigte Geschäftsführung: Prof. Dr.-Ing. Martina Hofmann, Jan Münster
Vorsitzender des Aufsichtsrats: Ministerialdirigent Dominik Bernauer
Registergericht Mannheim | Registernummer: HRB 107275
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27a UStG.: DE168303058
 
Redaktion
Marietta Weiß | Frank Hettler | Prof. Dr.-Ing. Martina Hofmann | Jan Münster

Fotos/Logos
Wenn nicht anders gekennzeichnet: KEA-BW | Zukunft Altbau
 
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